Kategorie: Mensch

Das Bild zeigt einen Tasmanier, Mitglied einer ethnischen Gruppe welche von europäischen Siedlern im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgerottet wurde. Die letzte „reinrassige“ dieses Volkes, Fanny Chochrane Smith, starb 1905. Der Mann hat sich mit rotem Ocker frisiert, was an der Ostküste der Insel üblich war. Die Halskette ist mit Gehäusen einer Meeresschnecke der Art Phasianotrochus bellulus verziert, die erwiesenermaßen von den Tasmaniern genutzt wurde. Weiterhin war die Kleidung dieser Menschen nur spärlich, höchstens hatten sie umgehängte Kängurufelle. Sie kannten keine Tätowierung, aber es gab die Skarifizierung (Narbentatauierung) einzelner Körperbereiche, etwa auf Brust oder Schultern.

Für Recherche diente folgende Publikation: Gisela Völger: Die Tasmanier: Versuch einer ethnographisch-historischen Rekonstruktion; Wiesbaden, Steiner,1972

Ölfarbe auf Karton, 2017

29,5 x 21 cm

Himba-Frau mit Kind und Kalebasse

Ölfarben auf Karton, 2017

42 x 29,5 cm

Pappenheimer, ein Harnischtyp benannt nach Gottfried Heinrich zu Pappenheim (1594-1632), einem General des Dreißigjährigen Krieges.

Aquarell, 2018

32 x 24 cm

Das Bild entstand in in der Rüstkammer im Residenzschloss Dresden.

Die St. Annenkapelle in Krobitz im Saale-Orla-Kreis, ursprünglich ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert, wurde 1610/11 gründlich erneuert.

Tusche, 2018

21 x 15 cm

Rekonstruktion der Wysburg, Südwestansicht

Tusche, 2017

59,5 x 42 cm

Auftraggeber: Weisbach e.V.

Rekonstruktion der Wysburg, Nordostansicht

Tusche, 2017

59,5 x 42 cm

Auftraggeber: Weisbach e.V.

Kalmykische Jurten, Südwestrussland

Acrylfarbe auf Papier, 2017/18

32 x 24 cm

Tōrō, eine aus Granit gehauene Laterne, die ursprünglich in japanischen Buddhistischen Tempeln genutzt, seit einigen Jahrhunderten aber auch in Japanischen Gärten anzutreffen sind.

Bleistift, 2018

29,5 x 21 cm

Die Zeichnung entstand im Lindenmuseum in Stuttgart.

Steinfigur aus Hawai’i, 19. Jahrhundert. Solche Bildwerke stellten persönliche Schutzgötter (aumakua) dar, die besonders von den Fischern auch nach der Christianisierung noch verehrt wurden.

Bleistift, 2017

29,5 x 21 cm

Die Zeichnung entstand im Lindenmuseum in Stuttgart.

Buddhistischer Mönch

Acrylfarbe auf Papier, 2017

48 x 36 cm

Ahnenschädel, gezeichnet im Musée de l’Homme in Paris

Bleistift, 2017

29,5 x 21 cm

Geschützmörser von 1617, gezeichnet im Stadtmuseum Dresden

Bleistift, 2017

21 x 15 cm

Skizzierte Apsis der Mathildenkirche in Quedlinburg, ein neogotischer Bau

Tusche, 2017

21 x 15 cm

Skizze eines Hauses in Quedlinburg

Bleistift, 2017

21 x 15 cm

Das ehemalige Scharfrichterhaus am Finstertor in Görlitz, heute Sitz der Jugendbauhütte Sachsen, besitzt ein massives Erdgeschoss aus Naturstein. Eine Fachwerkkonstruktion im fränkischen Stil bildet das Obergeschoss, in dem sich wahrscheinlich einst die Wohnräume befanden. Der Görlitzer Scharfrichter zog 1571 an diesen Ort, zuvor hat er wohl innerhalb der Stradtmauern gelebt. An der Hauswand zur Straße hin befindet sich eine Tafel mit der Inschrift „1666 L. S. B.“, was auf den bekanntesten Görlitzer Scharfrichter, Lorenz Straßburger, hindeutet. An der unteren Gibelseite befindet sich ebenfalls eine solche Tafel mit der Inschrift „Im Jahre Christi A • 1676 | L•S•B“, dazu die Zeichnung eines Schwertes.

Aquarell, 2017

32 x 24 cm

Begegnung mit Aepyornis maximus

Ein Madagasse vom Bara-Typ blickt einem Vogel ins Gesicht, dessen Aussterben seine Spezies herbeigeführt hat: Madagaskarstrauße, auch Vorompatras genannt, gehörten zu den größten Vögeln der Erdgeschichte und lebten wahrscheinlich bis ins 17. Jahrhundert. Dennoch hat dieser Vogel noch heute eine Bedeutung für die einheimische Bevölkerung: die Schalen der riesigen Eier werden gesammelt und an Touristen verkauft. Der Ureinwohner hat eine Knotenfrisur, die vor hundert Jahren noch üblich und ein Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Stämme Madagaskars war. Die Haarknoten wurden oft  mit einer Schicht aus Wachs versehen.

Farbstifte, 2016/17

59,5 x 42 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2017, Heineanum Halberstadt

Der Hausmannsturm ist Teil des Dresdner Schlosses und heute über 100 Meter hoch. Die unteren Teile stammen aus der Zeit um 1400, der obere Teil bekam mit der Welschen Haube seine heutige Gestalt in den Jahren 1674-76. Bei den Luftangriffen auf Dresden am Ende des Zweiten Weltkrieges verlor er diese Bedachung, welche erst 1991 wieder aufgebaut war. Der kleine Zeiger der Turmuhr zeigt nach historischem Vorbild die Minuten an, der große die Stunden.

Aquarell, 2017

48 x 34 cm

Rekonstruktionsvorschlag für den Oberen Schloßhof im Schloß der Vögte zu Plauen im Vogtland, 13.-15. Jh.

Bleistift, 2015/16

29,5 x 21 cm

Vorschau für eine Publikation über Ausgrabungen und Überlieferungen zum Schloß der Vögte zu Plauen

Vietnam_Hoabinhium_Marcus_Burkhardt

Steinzeit in Vietnam: Hoabinhium oder Hòa Bình Kultur

Farbstifte, 2016

42 x 29,5 cm

Erschienen in: I. Kraft, J. F. Tolksdorf, Archäologie | Vietnams Altsteinzeit als Bambuszeit?, Spektrum der Wissenschaft, Oktoberausgabe 2017, 70-77.

Deutscher Scharfrichter des 17. Jahrhunderts. Erkennbar ist er an dem typischen Scharfrichterschwert ohne Ort, weil es keine Funktion als Stichwaffe hatte.

Aquarell, 2016

48 x 34 cm

Porträt einer jungen Französin

Farbstifte, 2016

29,5 x 21 cm

Slawisches Dorf im Frühmittelalter

Farbstifte, 2015

59,5 x 42 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Mittelsteinzeitlicher Schamane mit Hirschgeweihmaske, Luchsfell und Körperbemalung. Kopfschmuck dieser Art wurde in vielen Teilen Europas gefunden. Ob es sich um Objekte für kultische Zwecke handelte oder man sie aufsetzte, um sich an Wild anzupirschen, ist unklar. Allerdings gab es bis in die jüngste Vergangeheit ähnliche Masken bei den Schamanen Sibiriens.

Farbstifte, 2015

59,5 x 42 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Frau der Bronzezeit, nach einem Hortfund im sächsischen Kyhna (2100 v. Chr.), Aunjetitzer Kultur

Farbstifte, 2015

65 x 50 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Kragen der Blackfoot-Indianer aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er besteht aus Bisonleder (Bos bison) und ist mit Krallen des Grizzlybären (Ursus arctos horribilis) und Perlen verziert. Der Kragen befindet sich im Karl-May-Museum in Radebeul.

Bleistift, 2016

29,5 x 21 cm

Mittelalterlicher Krieger mit Nasalhelm

Bleistift, 2015/16

29,5 x 21 cm

Polynesierinnen_Marcus_Burkhardt

Zwei polynesische Frauen in nicht-traditioneller Kleidung. Zumindest die Büstenhalter sind wohl erstmalig Mitte des 20. Jahrhunderts aufgekommen.

Farbstifte, 2015/16

65 x 50 cm

Maya-Krieger

Bleistift, 2012

59,5 x 42 cm

Papua und angreifender Helmkasuar (Casuarius casuarius)

Tusche, 2014

70 x 50 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2015, Heineanum Halberstadt

Schädel_Homo_sapiens_Marcus_Burkhardt

Menschlicher Schädel

Aquarell, 2015

42 x 29,5 cm

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