Schlagwort: Ethnologie

Das Bild zeigt einen Tasmanier, Mitglied einer ethnischen Gruppe welche von europäischen Siedlern im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgerottet wurde. Die letzte „reinrassige“ dieses Volkes, Fanny Chochrane Smith, starb 1905. Der Mann hat sich mit rotem Ocker frisiert, was an der Ostküste der Insel üblich war. Die Halskette ist mit Gehäusen einer Meeresschnecke der Art Phasianotrochus bellulus verziert, die erwiesenermaßen von den Tasmaniern genutzt wurde. Weiterhin war die Kleidung dieser Menschen nur spärlich, höchstens hatten sie umgehängte Kängurufelle. Sie kannten keine Tätowierung, aber es gab die Skarifizierung (Narbentatauierung) einzelner Körperbereiche, etwa auf Brust oder Schultern.

Für Recherche diente folgende Publikation: Gisela Völger: Die Tasmanier: Versuch einer ethnographisch-historischen Rekonstruktion; Wiesbaden, Steiner,1972

Ölfarbe auf Karton, 2017

29,5 x 21 cm

Himba-Frau mit Kind und Kalebasse

Ölfarben auf Karton, 2017

42 x 29,5 cm

Kalmykische Jurten, Südwestrussland

Acrylfarbe auf Papier, 2017/18

32 x 24 cm

Tōrō, eine aus Granit gehauene Laterne, die ursprünglich in japanischen Buddhistischen Tempeln genutzt, seit einigen Jahrhunderten aber auch in Japanischen Gärten anzutreffen sind.

Bleistift, 2018

29,5 x 21 cm

Die Zeichnung entstand im Lindenmuseum in Stuttgart.

Steinfigur aus Hawai’i, 19. Jahrhundert. Solche Bildwerke stellten persönliche Schutzgötter (aumakua) dar, die besonders von den Fischern auch nach der Christianisierung noch verehrt wurden.

Bleistift, 2017

29,5 x 21 cm

Die Zeichnung entstand im Lindenmuseum in Stuttgart.

Buddhistischer Mönch

Acrylfarbe auf Papier, 2017

48 x 36 cm

Ahnenschädel, gezeichnet im Musée de l’Homme in Paris

Bleistift, 2017

29,5 x 21 cm

Begegnung mit Aepyornis maximus

Ein Madagasse vom Bara-Typ blickt einem Vogel ins Gesicht, dessen Aussterben seine Spezies herbeigeführt hat: Madagaskarstrauße, auch Vorompatras genannt, gehörten zu den größten Vögeln der Erdgeschichte und lebten wahrscheinlich bis ins 17. Jahrhundert. Dennoch hat dieser Vogel noch heute eine Bedeutung für die einheimische Bevölkerung: die Schalen der riesigen Eier werden gesammelt und an Touristen verkauft. Der Ureinwohner hat eine Knotenfrisur, die vor hundert Jahren noch üblich und ein Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Stämme Madagaskars war. Die Haarknoten wurden oft  mit einer Schicht aus Wachs versehen.

Farbstifte, 2016/17

59,5 x 42 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2017, Heineanum Halberstadt

Kragen der Blackfoot-Indianer aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er besteht aus Bisonleder (Bos bison) und ist mit Krallen des Grizzlybären (Ursus arctos horribilis) und Perlen verziert. Der Kragen befindet sich im Karl-May-Museum in Radebeul.

Bleistift, 2016

29,5 x 21 cm

Papua und angreifender Helmkasuar (Casuarius casuarius)

Tusche, 2014

70 x 50 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2015, Heineanum Halberstadt

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