Kategorie: Lebensbilder

Ötzi

Ölfarbe auf Papier, 2018

32 x 24 cm

Das Bild entstand während des Symposiums „Kunst am Berg“, Panoramarestaurant BergDiamant Fiss/Österreich.

Das Bild zeigt einen Tasmanier, Mitglied einer ethnischen Gruppe welche von europäischen Siedlern im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgerottet wurde. Die letzte „reinrassige“ dieses Volkes, Fanny Chochrane Smith, starb 1905. Der Mann hat sich mit rotem Ocker frisiert, was an der Ostküste der Insel üblich war. Die Halskette ist mit Gehäusen einer Meeresschnecke der Art Phasianotrochus bellulus verziert, die erwiesenermaßen von den Tasmaniern genutzt wurde. Weiterhin war die Kleidung dieser Menschen nur spärlich, höchstens hatten sie umgehängte Kängurufelle. Sie kannten keine Tätowierung, aber es gab die Skarifizierung (Narbentatauierung) einzelner Körperbereiche, etwa auf Brust oder Schultern.

Für Recherche diente folgende Publikation: Gisela Völger: Die Tasmanier: Versuch einer ethnographisch-historischen Rekonstruktion; Wiesbaden, Steiner,1972

Ölfarbe auf Karton, 2017

29,5 x 21 cm

Himba-Frau mit Kind und Kalebasse

Ölfarben auf Karton, 2017

42 x 29,5 cm

Buddhistischer Mönch

Acrylfarbe auf Papier, 2017

48 x 36 cm

Begegnung mit Aepyornis maximus

Ein Madagasse vom Bara-Typ blickt einem Vogel ins Gesicht, dessen Aussterben seine Spezies herbeigeführt hat: Madagaskarstrauße, auch Vorompatras genannt, gehörten zu den größten Vögeln der Erdgeschichte und lebten wahrscheinlich bis ins 17. Jahrhundert. Dennoch hat dieser Vogel noch heute eine Bedeutung für die einheimische Bevölkerung: die Schalen der riesigen Eier werden gesammelt und an Touristen verkauft. Der Ureinwohner hat eine Knotenfrisur, die vor hundert Jahren noch üblich und ein Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Stämme Madagaskars war. Die Haarknoten wurden oft  mit einer Schicht aus Wachs versehen.

Farbstifte, 2016/17

59,5 x 42 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2017, Heineanum Halberstadt

Vietnam_Hoabinhium_Marcus_Burkhardt

Steinzeit in Vietnam: Hoabinhium oder Hòa Bình Kultur

Farbstifte, 2016

42 x 29,5 cm

Erschienen in: I. Kraft, J. F. Tolksdorf, Archäologie | Vietnams Altsteinzeit als Bambuszeit?, Spektrum der Wissenschaft, Oktoberausgabe 2017, 70-77.

Deutscher Scharfrichter des 17. Jahrhunderts. Erkennbar ist er an dem typischen Scharfrichterschwert ohne Ort, weil es keine Funktion als Stichwaffe hatte.

Aquarell, 2016

48 x 34 cm

Porträt einer jungen Französin

Farbstifte, 2016

29,5 x 21 cm

Slawisches Dorf im Frühmittelalter

Farbstifte, 2015

59,5 x 42 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Mittelsteinzeitlicher Schamane mit Hirschgeweihmaske, Luchsfell und Körperbemalung. Kopfschmuck dieser Art wurde in vielen Teilen Europas gefunden. Ob es sich um Objekte für kultische Zwecke handelte oder man sie aufsetzte, um sich an Wild anzupirschen, ist unklar. Allerdings gab es bis in die jüngste Vergangeheit ähnliche Masken bei den Schamanen Sibiriens.

Farbstifte, 2015

59,5 x 42 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Frau der Bronzezeit, nach einem Hortfund im sächsischen Kyhna (2100 v. Chr.), Aunjetitzer Kultur

Farbstifte, 2015

65 x 50 cm

Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale, 2015, Sächsischer Landtag www.archaeologie.sachsen.de/5822.htm

Mittelalterlicher Krieger mit Nasalhelm

Bleistift, 2015/16

29,5 x 21 cm

Polynesierinnen_Marcus_Burkhardt

Zwei polynesische Frauen in nicht-traditioneller Kleidung. Zumindest die Büstenhalter sind wohl erstmalig Mitte des 20. Jahrhunderts aufgekommen.

Farbstifte, 2015/16

65 x 50 cm

Maya-Krieger

Bleistift, 2012

59,5 x 42 cm

Papua und angreifender Helmkasuar (Casuarius casuarius)

Tusche, 2014

70 x 50 cm

MoVo – Moderne Vogelbilder, 2015, Heineanum Halberstadt

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